Der Baukran und eine Bautafel künden in der Bahnhofstraße seit geraumer Zeit von den Veränderungen im Zahnarzt-Zentrum von Dr. Dr. Peter Schmid. Nach Fertigstellung des Anbaus und weiterer Aufstockung des Personals wird in Neu-Anspach das zahnmedizinische Versorgungszentrum Taunus eröffnet.

Neu-Anspach.

Geänderte rechtliche Rahmenbedingungen machen es möglich. „Seit Juli vergangenen Jahres dürfen alle Bereiche der Zahnmedizin unter einem Dach zusammengefasst werden“, erläutert Zahnarzt Dr. Dr. Peter Schmid. „Für Patienten hat das den Vorteil, dass sie dann alle Behandlungen ohne Überweisungen bei uns abdecken können.“

Möglich wird das ab Spätsommer dieses Jahres durch die Eröffnung des neuen zahnmedizinischen Versorgungszentrums Taunus. Das Team um Schmid will damit den Bürgern im Bereich der Zahnmedizin die neue gesetzliche Vorgabe garantieren, dass kein Patient länger als vier Wochen auf einen Termin warten muss.

Schon heute ist das Zahnarzt-Zentrum in der Bahnhofstraße ein sehr großes im Hochtaunuskreis. Seit Eröffnung seiner ersten Praxis 1980 hat Schmid mittlerweile neun Zahnärzte und 50 weitere Mitarbeitende zusammengefasst. Im Spätsommer werden noch weitere Mitarbeiter in den verschiedenen Fachgebieten eingestellt.

Durch den 300 Quadratmeter großen Anbau können auf dann 1000 Quadratmeter Patienten behandelt werden. „Der Ausbau wurde nötig, um die Versorgung der Patienten zu verbessern. Wir vergrößern die Bereiche Chirurgie und Kinderzahnheilkunde. Zudem benötigen wir mehr Raum, weil die Patientenzahlen ständig steigen“, teilt dazu Constantin Schmid mit.

Der 23-jährige Betriebswirt ist wie sein Bruder Christopher als approbierter Zahnarzt in den elterlichen Betrieb mit eingestiegen. Auch der dritte Bruder Carlo Schmid arbeitet in der kaufmännischen Leitung mit. „75 Prozent unserer Patienten kommen aus dem Usinger Land. Die anderen aus einem Umkreis von 50 Kilometer“, sagt Christopher Schmid.

Angestoßen durch die neuen gesetzlichen Hygiene-Richtlinien hat die Familie Schmid zusammen mit den jeweiligen Fachgruppen ein neues Behandlungskonzept „Chirurgie und Hygiene“ entwickelt, das nun im neuen Versorgungszentrum umgesetzt werden soll.

Im Neubau werden künftig die chirurgische Abteilung sowie die Zentralsterilisation beheimatet sein. Im bestehenden Gebäude wurde bereits der Empfangs- und Wartebereich neu gestaltet. Das Labor, das Gesundheitswesen und die Verwaltung werden ebenfalls renoviert.

„Wir bieten auch weitere Ausbildungsstellen an. Wir konnten gerade mit einer als Flüchtling anerkannten junge Frau aus Pakistan den Ausbildungsvertrag unterzeichnen“, sagt Peter Schmid. Angesichts der Größe und Mitarbeiterzahl vom „größten Zahnarzt-Zentrum“ zu sprechen, tut sich der Mediziner schwer. Stattdessen spricht er lieber von einem der größten seiner Art in der Region.

Quelle: http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/usinger-land/Noch-eine-Erweiterung;art48706,1857159

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